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Eine Kultur der Verantwortung schaffen: Wie Tatiana Pershukova ESG von innen heraus vorantreibt

Seit Tatiana 2019 als Flottenmanagerin sowie Leiterin für Schulungen und Seminare bei Normec Hybeta angefangen hat, hat sie eine klare Vorstellung davon entwickelt, wie ESG-Grundsätze in der Praxis aussehen sollten. „Für mich geht es bei ESG nicht um große Schlagworte oder perfekte Konzepte. Es geht um Bewusstsein und kleine, praktische Verbesserungen, die im Laufe der Zeit einen Unterschied machen.“ Die Übernahme der Rolle als ESG-Change-Champion fühlte sich daher wie ein logischer Schritt an: eine Gelegenheit, diese Überzeugung innerhalb des Unternehmens in etwas Greifbares umzusetzen.

Von der Einstellung zur täglichen Praxis

Tatianas Motivation, ihre Rolle als Change Champion zu übernehmen, entspringt einer klaren Überzeugung. Für sie ist nachhaltiges und sozial verantwortliches Handeln einfach das Richtige. Diese Überzeugung prägt ihre Herangehensweise an ESG. Sie stellt den Menschen in den Mittelpunkt, indem sie ihren Kollegen hilft zu verstehen, warum ESG wichtig ist und wie es mit ihrer täglichen Arbeit zusammenhängt.

„Für mich geht es um Bewusstsein und Eigenverantwortung“, erklärt sie. „Wenn die Menschen sehen, wie es mit ihrer Arbeit zusammenhängt, wird es zu etwas, das ihnen wirklich am Herzen liegt, und nicht zu etwas, das sie tun müssen.“

In der Praxis bedeutet dies, ESG in die Arbeitsweise der Teams zu integrieren, indem Routinen hinterfragt, ein bewussterer Umgang mit Ressourcen gefördert und Raum für Reflexion geschaffen wird. Gleichzeitig betont sie die Bedeutung eines respektvollen und inklusiven Arbeitsumfelds. „Wenn ESG Teil der Arbeitsweise von Teams wird, fühlt es sich nicht mehr wie eine zusätzliche Ebene an“, sagt sie. „Es wird einfach zur Selbstverständlichkeit.“

Veränderungen bewirken, ohne sie zu erzwingen

Während sich die Rolle der ESG-Change-Championin weiter herauskristallisiert, versteht sich Tatiana als Vermittlerin. Ihre Aufgabe besteht nicht darin, ESG im Namen anderer umzusetzen, sondern diese zu unterstützen und zu befähigen, Veränderungen selbst voranzutreiben und zu verwirklichen.

„Wenn es sich ganz natürlich in die bestehende Arbeitsweise der Menschen einfügt, fällt die Umsetzung viel leichter.“

Dies erreicht sie, indem sie auf kleine, praktische Weise Impulse setzt: Sie teilt Beispiele, stellt die richtigen Fragen und hilft Kollegen dabei, Chancen in ihrer eigenen Arbeit zu erkennen. Ob es um Beschaffungsentscheidungen oder alltägliche Abläufe geht – sie konzentriert sich darauf, Teams dabei zu helfen, zu erkennen, was bereits möglich ist.

Führen, sodass die Menschen daran glauben

Was diesen Ansatz so erfolgreich macht, ist Beständigkeit. Tatiana trennt nicht zwischen dem, wofür sie sich beruflich einsetzt, und ihrem Leben außerhalb der Arbeit. In ihrer beruflichen Rolle hinterfragt sie Ineffizienzen, fördert einen bewussteren Umgang mit Ressourcen und sorgt dafür, dass ESG-Themen stets im Gespräch bleiben. In ihrem Privatleben trifft sie bewusste Entscheidungen – von den Produkten, die sie verwendet, bis hin zu ihrem Konsumverhalten und dem Umgang mit anderen. Es geht nicht um Perfektion, sondern um Übereinstimmung. „Die Menschen merken, wenn Taten und Worte übereinstimmen“, sagt sie. „Das schafft Vertrauen und sorgt dafür, dass Veränderungen Bestand haben.“

Praktische Tipps für Organisationen

Tatianas Ansatz zeigt, dass der Aufbau einer Kultur der Verantwortung keine komplexen Programme erfordert, sondern lediglich die richtige Ausrichtung. Ihre 5 wichtigsten Erkenntnisse:

  1. 1

    ESG in die tägliche Arbeit integrieren

    Verbinden Sie Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung mit dem, was die Menschen tatsächlich jeden Tag tun. Je näher dies an ihrer Rolle liegt, desto stärker ist das Engagement.

  2. 2

    Transparenz über den Fortschritt schaffen

    Teilen Sie Beispiele, auch kleine. Wenn man konkrete Maßnahmen in der Praxis sieht, wird ESG von einer Idee zu etwas Greifbarem und Motivierendem.

  3. 3

    Halte es einfach und praktisch

    Machen Sie verantwortungsbewusste Entscheidungen einfach. Je leichter sie zugänglich sind, desto eher werden sie Teil der täglichen Routine.

  4. 4

    Fördern Sie Eigenverantwortung statt Pflichtgefühl

    Menschen bringen sich stärker ein, wenn sie sich als Teil des Wandels fühlen, anstatt nur Anweisungen zu erhalten.

  5. 5

    Verankern Sie ESG in Ihrer Unternehmenskultur

    Bei ESG geht es nicht nur um die Auswirkungen auf die Umwelt, sondern auch darum, wie Menschen zusammenarbeiten. Respekt, Fairness und Inklusion sind dabei von entscheidender Bedeutung.

    Letztendlich erzielen Organisationen ihre Wirkung nicht allein durch Strategien, sondern durch das Verhalten der Menschen in ihren Reihen. Wenn ESG Teil der Denk- und Arbeitsweise der Menschen wird, ist es von Natur aus nachhaltig.

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